Selbst in aussichtslosen Situationen kann es immer noch eine Chance geben

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Es sieht so aus, als ob in der modernen Medizin beinahe alles möglich ist. Die Einnahme einer Überdosis harter Drogen, bei Heroin auch als „goldener Schuss“ bekannt, bedeutete für den Konsumenten bisher nichts anderes als ein weiteres Drogenopfer in der Statistik. Aber dank moderner High-Tech-Medizin gibt es heute vereinzelt Fälle, die auch wenn bereits alle Organe versagt haben, dies überlebten.

In der Silvesternacht 2006/07 fiel ich nach Einnahme einer Überdosis Heroin und Alkohol ins Koma und wurde daraufhin auf eine Intensivstation gebracht. Jegliche Erinnerung an diese Nacht fehlt. Auch habe ich keinerlei Erinnerung an die Zeit, während ich im Koma gelegen war.

Ob die Drogen gestreckt waren (z.B. Strychnin), bleibt ungewiss. Die Ärte hatten mich bereits aufgegeben, und waren der Meinung ich würde sterben, unter anderem weil meine inneren Organe versagt hatten und zudem von dem langen Konsum harter Drogen extrem geschädigt waren.

Meine Ehefrau lies sich aber von derartigen „Todes-Prophezeiungen“ nicht beeindrucken und gab ihr Bestes, um mir zu helfen. Täglich besuchte sie mich im Krankenhaus und redete zu mir, aber ich reagierte nicht darauf. Auf Empfehlung eines Arztes brachte sie bei einem ihrer Besuche einen Kassettenrekorder mit der Stimme unserer kleinen Tochter und Musik mit. Bald darauf zeigte ich eine erste zaghafte Reaktion.

Mehrmals versuchte das medizinische Team die technischen Apparate abzuschalten, doch dabei fing mein Herz an zu rasen und deshalb musste das Ärzteteam mich anschließend in ein künstliches Koma zurückversetzen.

Nach 10 Wochen erwachte ich wider Erwarten doch noch aus dem Koma. Die Ärzte nannten dies ein medizinisches Wunder.

Wenn Ärzte einen bereits aufgegeben haben, muss dies noch nicht das Ende sein.

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