Geben Sie die Hoffnung niemals auf!

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Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden in einem Pflegeheim liegen, und ein Arzt würde Ihnen folgende Diagnose und Prognose stellen: „Sie werden nie mehr laufen, denn Sie sind spastisch gelähmt“. Wenn Sie die Meinung des Arztes teilen, werden Sie bis an Ihr Lebensende im Pflegeheim bleiben – wie trostlos.

Nachdem ich nach 10 Wochen aus dem Koma erwacht war, galt ich als hoffnungsloser Fall und wurde in ein Pflegeheim abgeschoben. Dort gab mir ein Arzt diese niederschmetternde Diagnose und Prognose bekannt. Können Sie sich vorstellen, wie ich mich in diesem Augenblick fühlte? Fassungslos, hilflos und schockiert, starrte ich mit weit aufgerissenen Augen den Arzt ungläubig an, und es überkam mich gleichzeitig eine ungeheure Wut. Spontan entgegnete ich: „Ich habe zwei Beine, also kann ich auch laufen“. Dies kümmerte diesen wenig. Er wendete sich ab und verließ mein Zimmer ohne Kommentar. Dies konnte ich nicht akzeptieren und wollte so auch nicht weiterleben.

Anschließend bewegte ich mich mental über die vorgegebenen Grenzen hinaus, setzte auf das Prinzip Hoffnung und begann aktiv etwas gegen die Lähmungen in meinen Beinen zu unternehmen. Zunächst kämpfte ich, gefesselt an einen Rollstuhl, mich aus dem Klinikgelände. Später fand meine Ehefrau einen Physiotherapeuten, der entgegen der Ansicht des Arztes, bereit war mir zu helfen. Es war der Beginn eines Abenteuers, von dem ich nicht wusste, wo es mich hinführen würde.

Mit meiner Geschichte möchte ich Sie ermutigen, selbst wenn ihre Situation aussichtslos erscheinen mag, niemals aufzugeben. Vielleicht ist es manchmal notwendig, sich mental über die eigenen Grenzen hinauszubewegen, um ein neues Ziel zu definieren, selbst wenn es zunächst unmöglich klingt.

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